Der Blog wandelt sich

Vier Jahre lang habe ich geschrieben. Jeden Freitag einen Blogbeitrag und einen Impuls als Newsletter per E-Mail. Wow!

Über 200 Beiträge sind hier im Blog auf diese Weise entstanden.

Jetzt ist es an der Zeit, weiterzugehen. Die Formen sich mit mir wandeln zu lassen. Blogbeiträge werden künftig in dem Rhythmus erscheinen, wie es sich stimmig anfühlt. Immer dann, wenn es etwas Wertvolles gibt, das mir auf meinem Weg begegnet, von dem ich erzählen, was ich mit dir teilen mag.

Der Newsletter erscheint künftig statt wöchentlich circa monatlich – ebenfalls immer dann, wenn ich merke „Jetzt!“. Das kann mal mehr, mal weniger als einmal im Monat sein. Die aktuellen Blogbeiträge verlinke ich im Newsletter, doch ich erlaube ihm auch, seine aktuelle Form zu wandeln, breiter zu werden, leichter, tiefer, je nachdem.

Was ist der Hintergrund des Ganzen? Es war und ist mir eine große Freude, hier an dieser Stelle regelmäßig zu schreiben. Gleichzeitig merke ich, wie viel Zeit es dafür braucht. Meist mindestens einen Vormittag in der Woche.

In mir wachsen aktuell zugleich
neue Ideen für Fort- und Ausbildungen,
für Onlineseminare und ein neues Buch.

Ich merke:
Diesem Neuen, was da entstehen will, mag ich Raum geben.
Ich mag wieder freier, leichter schreiben.
Dann, wenn es mich ruft.

Und vor allem auch Raum für das Schreiben an anderen Orten geben: im neuen Buch, in den Unterlagen für die Fort- und Ausbildungen wie für die Seminare und als freie Journalistin für verschiedene Print- und Onlinemagazine, für die ich weiterhin tätig bin (z. B.: Auszeit, The Mothering Journey und newslichter.de).

Die wöchentliche Regelmäßigkeit über die vier Jahre hinweg hat mir gut getan. Seit ich mich mehr mit dem zyklischen Leben und Arbeiten beschäftige, bin ich jedoch auch neugierig geworden: Was ist da noch möglich? Was verändert sich, wenn ich mehr Raum gebe und mir erlaube, wirklich zyklisch zu arbeiten und zu schreiben?

Diesen noch leeren Forscherinnenraum öffne ich hiermit.

Hier im Blog findest du weiterhin alle Beiträge der vergangenen Jahre. Rechts in der Spalte kannst du zudem nach bestimmten Themen suchen, die dich interessieren. Und einen finanziellen Beitrag geben, wenn der Blog wertvoll für dich ist.

So freue ich mich auf unser Wiederlesen! Und mag uns beide ermutigen wie erinnern: den Raum auf unserem Herzensweg weit zu lassen.

Zu erlauben, dass sich Dinge,
die wir einmal auf eine bestimmte Weise angefangen haben,
wandeln und wachsen dürfen.
Dass wir das annehmen und umsetzen dürfen,
was jetzt wirklich stimmig ist.

Wie Cambra Skadé, die seit vielen Jahrzehnten erfolgreich als schamanische Künstlerin arbeitet, im Buch „Auf dem Herzensweg – Lebensgeschichten spiritueller Frauen“ sagt: „Wer weiß, vielleicht habe ich in ein paar Jahren keine Lust mehr als Künstlerin zu arbeiten und möchte lieber den ganzen Tag lang Traktor fahren und ein paar Tiere hüten“.

Diese Zeilen von Cambra inspirieren mich. Ich lese sie am Ende jeder Lesung, bei der ich mit meinen Büchern zu Gast bin. Sie zeigen mir, wie viel weiter die Möglichkeiten und Wege sind, als die, die ich momentan denke. Sie erinnern mich an die Gestalterin in meinem Leben. Daran, dass ich sie bin und jeder Moment mich einlädt, die Segel neu zu setzen und mit gesammelter Kraft weiterzufahren.

Sehr herzlich heute zu dir,
Sabrina.

PS. Fehlt dir gefühlt schon jetzt der wöchentliche Blogbeitrag, so stöbere gerne hier im Blog in den vergangenen vier Jahren – es ist so viel Wertvolles entstanden! Regelmäßig liest du auch von mir auf meiner Facebook-Seite. Ebenfalls immer wieder schön: die Erinnerkarten online zu ziehen – oder sie als Begleitung für Zuhause zum Anfassen zu kaufen. Auch die Herzensweg-Bücher mag ich dir ans Herz legen. Das Printmagazin Verbundensein passt natürlich ebenso. Und jederzeit freue ich mich, dich in einem Ganzheitlichen Coaching oder einer Schwellenzeit hier vor Ort in Engen (nahe des Bodensees) oder telefonisch ein Stück auf deinem Weg begleiten zu dürfen. Wie auch auf dich bei den Seminaren. Wir sehen uns!

Foto: Raphi See photography

 

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16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabrina,

    als einer der mitlesenden Männer, die deinen Blog regelmäßig verfolgen, möchte ich dir einfach von Herzen danken. Ich habe hier soviel Input, Navigation und Bestätigung für meinen eigenen Herzensweg erhalten, dass ich es einerseits traurig finde, dass der gewohnte wöchentliche Impuls nun ausbleiben soll.
    Allerdings passt dein Thema mal wieder hervorragend zu meiner eigenen aktuellen Situation, so dass ich deine Veränderungswünsche super gut nachvollziehen kann.

    Ich bin jedoch noch in der Sortierungsphase, was gehen darf und was bleiben. Gar nicht so leicht, wenn man viele Interessen und eingetretene Pfade sein Eigen nennt. 🙂 Aber der leise Ruf ist hörbar.

    Ich wünsche dir alles Gute und den Mut für das Neue…was immer da kommen mag.

    Herzlichst

    Björn

    • Lieber Björn,

      wie schön von dir zu lesen! Hab herzlichen Dank für deine Worte und deine Rückmeldung! Ich wünsche dir von Herzen ein gutes Sortieren und Weitergehen mit dem, was für dich wichtig ist, für dich auf deinem Weg. Mögen sich die Wogen glätten und in Klarheit zeigen, was jetzt wichtig, richtig und wertvoll ist!

      Gute Wege für dich – bis zu einem Wiederlesen hier,
      Sabrina

  2. Guten Tag, Sabrina,
    erst heute habe ich deinen Newletter lesen können. Danke dafür.
    Ja, es ist alles so wunderbar gesagt in all den Kommentaren……
    *LE*B*E*N* bedeutet auch immer Veränderrung
    um uns – in uns –

    Herzensgrüße zu dir – du wirst deinen Weg machen
    *rena*

  3. Liebe Sabrina,
    dass du dich verändern willst, bei allem, was du machst, kann man es dir nicht verdenken. Oft habe ich mich gefragt, wie du für alles deine eigene Kraft und Zeit einsetzt, wie du das auf Dauer schaffen willst. Zumal ja auch das Privatleben wichtig ist! Alle Gedanken von dir sind toll und bleibend,… und du bist ja nicht aus der Welt, nur nicht üblich, wie es war.
    Ganz viele gute Wünsche für dich und dem, was du für dich anstrebst!
    Und tausend Dank für alles von dir!
    Schön, dass du da bist!
    Lieben Gruß
    Anne

    • Liebe Anne,

      das stimmt, hab Dank für deine Zeilen! Ja, mich fasziniert gerade sehr das zyklische Leben und Arbeiten, besonders in Verbindung mit dem weiblichen Zyklus, wozu es auch eine Ausbildung ab Herbst bei mir geben wird. Und so wandelt sich meine Arbeit mit mir mit. Entfaltet sich, verändert sich – so wie es bei allem Lebendigen auf unserem Weg ist.

      Ich freue mich auf weitere Begegnungen!
      Herzlich,
      Sabrina

  4. Liebe Sabrina!
    Ja….. hört und fühlt sich gut an ! Mich fasziniert dieses DRANBLEIBEN zB über Jahre – wie du schreibst- sehr. Ist das Disziplin oder was ? Da ICH NÄMLICH zwar begeistert angefangen – zB erst vor 1/2 Jahr mal wieder mit den Morgenseiten – dann aber auf einmal weniger “Lust” verspüre… meine Vermutung und Erleben war allerdings auch, wenn ich trotzdem ( zB trotz alter sich einschleichender Glaubenssätze… oder der Stimme des innerern Kritikers !) weiter”mache” gehts wieder und es gibt auch wieder einen Flow… Da aber eine gewisse Müh-selig-keit immer wieder erschien, hab ich ES mir “erlaubt”… den bequemen Weg zu nutzen! Aber ich beobachte weiter ! Ich MUSS jedenfalls nichts( außer sterben und die Konsequenzen tragen!!!) , und ich DARF erforschen ! Herzlich, cordula

    • Liebe Cordula,

      hab Dank für deine Frage! Ja, es ist sicherlich eine gewisse Disziplin. Für mich war es auch ein Rhythmus: jeden Montagmorgen als erstes einen Blogbeitrag schreiben. Das hat mir geholfen dranzubleiben am Schreiben, es einfach zu tun. So, wie wenn wir ein Seminar besuchen, das feste Essenszeiten, Anfangszeiten und Seminarzeiten hat, wo wir gar nicht überlegen müssen, wann wir was tun, sondern einfach folgen. Was oftmals sehr erleichternd sein kann, weil durch einen festen Rahmen der Raum entsteht, in dem das Innere zirkulieren und sich entfalten kann.

      Zugleich wäre wohl keine von uns gerne 365 Tage auf solch einem Seminar 🙂 So dürfen wir immer wieder schauen: Wann unterstützt uns ein fester, klarer Rahmen? Wann ist es hilfreicher davon abzuweichen? Bezogen auf dein Beispiel: Bin ich einfach nur faul/unlustig/mag dem Kritiker nicht begegnen oder was ist der eigentliche Grund dafür, dass ich nicht mehr schreibe? Auch diese Frage oder Aussage “Ich habe aufgehört zu schreiben, weil”, kann ein wunderbarer Ausgangspunkt für ein morgendliches Schreiben sein – und wird dir sicherlich so manche Erkenntnis schenken.

      So oder so ganz herzliche Grüße zu dir, liebe Cordula,
      alles Liebe,
      Sabrina

  5. Danke dir, liebe Sabrina, für deine inspirierenden wöchentlichen Gedanken. Versteh deine Entscheidung. Einen guten erfüllten Weg dir… Wir bleiben in Verbindung
    Liebe Grüße von Roswitha

    • Liebe Roswitha,

      sehr gerne! Der Newsletter wird ja weiterhin erscheinen, einfach circa monatlich statt wöchentlich. Und mir scheint, die Texte für den Blog fließen jetzt wie selbstverständlich manchmal einmal die Woche, manchmal sogar zweimal 😉 Ich bin gespannt, wohin uns diese gemeinsame Reise führen wird.

      Von Herzen,
      Sabrina

  6. ….ja, liebe Sabrina – das empfinde ich als stimmig und irgendwie hat es sich hier schon länger so angefühlt für mich ??- wunderbar, diese Wandlungsprozesse, was da alles entstehen kann – Danke von Herzen für all das, was Du bisher so regelmäßig hier mit uns geteilt hast, die Erfahrungsräume, die Du geöffnet hast, Deine wertschätzende Begleitung…..die Schatzinsel, die hier entstanden ist!!!!! ….so kostbar, wertvoll, ein Segen!!!!

    Gutes Weitergehen, genährt, getragen, vertrauensvoll – Dir, liebe Sabrina, und Euch allen ??
    Dagmar

    • Liebe Dagmar,

      danke dir von Herzen für deine Rückmeldung! Ja, es ist ja oft so in unserem Leben: Wir spüren, etwas will sich wandeln. Wir lauschen, werden still, erahnen, spüren deutlicher, was in die Wandlung gehen will. Irgendwann sind wir soweit, es mit dem Außen zu teilen oder es gibt einen Moment, wo klar ist: Es geht nicht mehr zurück – nur vorwärts, in veränderter, neuer Form. So ist es gerade. Und ich spüre, wie viele Ideen zu purzeln beginnen, wie der Blog freier, offener, weiter wird. Wie ebenfalls Ideen entstehen, was aus den bisherigen Blogbeiträgen noch Wertvolles werden will (ein Buch?) und wie die neuen Ideen für Fort- und Ausbildungen wie auch weitere Seminare Form annehmen und in Kürze onlinegehen können. So schön!

      So freue ich mich auf unser Weiterlesen auf bekannten und neuen Wegen, juhei zu dieser Sommersonnenwende heute!
      Sabrina

      • …ja ? !!!! Und ich werde (mich) mitwandeln ? – ein wundervolles Sonnenwendefest ??? !!

        Alles Liebe?

      • Danke dir, liebe Dagmar! Es war wirklich ein ganz grandioser Nachmittag und Abend mit viel Fülle, Freude, Lachen, mit roter Melone und anderem Sommeressen, mit einem Füllelied, Gedichten, Spielen und dem Zusammensein im nährenden Kreis der Frauen!

        Herzensgrüße zu dir,
        Sabrina

  7. Liebe Sabrina,
    Aus meiner Sicht als treue Leserin deines blogs finde ich das natürlich sehr schade….
    Aber ich darf sagen ich verstehe dich voll und ganz. Manchmal ist es an der Zeit gewohntes gehen zu lassen.
    Ich wede mich sofort wieder in deinen Newsletter eintragen um ja keinen Artikel zu verpassen 😉
    Alles Gute auf deinem Weg
    Von Herzen
    Dagmar 🙂

    • Liebe Dagmar,

      hab Dank für deine Herzenszeilen! Ja, ich kann ebenfalls gut mit dir mitfühlen! Gleichzeitig bin ich gespannt, was durch diesen neuen, offenen Raum entstehen mag. Welche Artikel und Themen, welche neuen Projekte damit auch den Raum und die Zeit finden, in die Welt zu gehen. Ich freue mich!

      Herzensgrüße mit Dank zu dir,
      Sabrina

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