Hol die Engel in dein Leben!

Ich hatte nie bewusst etwas mit Engeln zu tun.

Habe nicht nach ihnen gesucht oder mich nach ihnen gesehnt.

Und doch wurden sie immer wieder an mich herangetragen. Als Postkarten und Bilder. In Gesprächen mit Ausbilderinnen und Kundinnen. Als Seminare und Bücher. Hinweise, die deutlicher nicht sein konnten. Die zu rufen schienen: Mach etwas mit Engeln! Lade sie in dein Leben ein!

Oder, wie auf meiner Visionscollage, die wir am Ende der Coachingausbildung für unser Leben in zehn Jahren entworfen haben, auf einem Zeitschriftenausschnitt steht: „Hol die Engel in deine Tage!“. Damals war ganz klar: Dieser Zeitschriftenausschnitt gehört da drauf – warum auch immer.

Ich bin keine, die rational an unsichtbare Engelswesen glaubt.
Vielmehr bin ich eine, die Worte wie Engel tunlichst
zu vermeiden versucht. Weil sie esoterisch klingen.
Weil ich damit als verrückt abgestempelt werden könnte.

Weil ich keine sinnvolle und wohlklingende, nachweisbar-schlüssige Definition von Engel habe. Weil ich nicht als komisch, anders gelten möchte. Weil mir das Bodenständige und Geerdetsein wichtig ist.

Ich habe diese Woche im Internet nach Engelseminaren gesucht. Dabei ist mir fast schwindelig geworden von all dem Flirrenden, Blinkenden und Rosafarbenen, was mir dabei begegnet ist.

Ich kam mir vor wie eine Analphabetin. Wie eine, die nicht schon zehn Engeleinweihungen hinter sich hat, die noch kein Seminar zur Kommunikation mit den Erzengeln besucht hat, die noch nicht den roten Strahl von Engel XY empfangen hat.

Und zugegeben: Das spricht mich alles auch überhaupt nicht an.

Ich bin nur eine, die weiß und sucht.
Eine die zweifelt und hinterfragt.
Die sich oft nicht sicher ist:
Gibt es so etwas wie Engel wirklich oder rede ich mir das ein?
Und die eine Sehnsucht wie ein Wissen in sich spürt.

Ich kann keine Engel wie Menschen sehen, doch ihre Anwesenheit spüren. Ich rede mit ihnen wie mit normalen Freunden und den Tag durch – wenn ich nicht gerade mit meinem Verstand im Weg stehe – höre ich oft Botschaften, wie: Geh jetzt zum Briefkasten. Schreibe XY jetzt eine Mail. Bereite als erstes noch das Seminar vor, ehe du raus gehst. Gehe jetzt raus, ehe du weiterarbeitest. Rufe jetzt den Menschen an, den du vorhin nicht erreicht hast.

Folge ich diesen Botschaften, geht alles ganz leicht. Die Person am Telefon ist direkt erreichbar, der Impuls jene E-Mail zu schreiben hat viele neue Türen geöffnet. Dadurch, dass ich genau jetzt zum Briefkasten gegangen bin, habe ich noch Person XY getroffen.

Es sind Begegnungen und Fügungen, Lebenswege,
die ich mit den Kopf nicht hätte planen können,
weil ich die ganzen Details wie den Blick aufs Ganze
so gar nicht vorliegen habe.

Beginne ich ein Seminar, ein Coaching oder eine andere Arbeit hier in meinen oder in auswärtigen Räumen, bitte ich immer die lichtvollen, geistigen Wesen, Schutzengel und Geistführer von mir und den anwesenden Frauen um Unterstützung und Begleitung, so dass wir mit unserer Arbeit zum höchstmöglichen Wohle aller Beteiligten wirken können.

Das fühlt sich inzwischen selbstverständlich und normal an. Damit trete ich innerlich einen Schritt zurück. Ich weiß, dass ich mit meinem ganzen Potenzial und Wissen das Seminar oder Coaching gestalten werde – und lade zugleich ein, dass weitere Unterstützung und Impulse, die für mich wie für die Beteiligten wertvoll sind, sich zeigen können.

Manchmal gehe ich auch einfach mit den Engeln spazieren. Lade sie ein, mit mir auf meine Runde zwischen den Feldern zu kommen. Spüre, wie sie meine Hände nehmen. Rede mit ihnen, teile Sorgen und Freuden, erhalte Impulse und stilles Wahrnehmen.

Eigentlich, da kommt es mir ganz normal vor.
Da habe ich eine Antwort auf das, was Engel sind:
Unterstützende Begleiter, die wir nicht sehen können,
weil ihr Sichtbarkeitsgrad ein anderer ist als unserer,
mit denen wir aber ganz normal reden
und zusammenleben können, wie mit Freunden.

Diese Antwort kommt, sobald ich mit dem Herzen lausche. Sobald ich mir erlaube, zuzugeben, dass ich eigentlich weiß. Dass ich da etwas als tiefe Wahrheit in mir spüre, auch, wenn der Verstand und die Zweifel oft groß sind.

Folge ich dieser inneren Wahrheit, fühle ich, wie etwas in mir zuhause ankommt. Auf einmal muss ich nicht mehr kämpfen gegen das, was ich in mir spüre. Auf einmal darf es und ich damit einfach sein.

Auf einmal kann ich mir erlauben,
wieder neugierig zu erforschen, was sich zeigen will.
An Begegnungen und Wahrnehmungen.
An dem, was ich als meine Wahrheit in mir spüre.

Ich merke: Für mich geht es nicht um eine Definition. Auch nicht um eine Diskussion. Sondern vielmehr um ein lebendiges Forschen: Was wäre, wenn wir tatsächlich Teil eines größeren Ganzen sind? Was gibt es da zwischen Himmel und Erde, was wir noch wahrnehmen können? Was, wenn das Leben tatsächlich unterstützend und liebend wäre?

Weil ich Lust habe, mit dir gemeinsam zu forschen, was wir zwischen Himmel und Erde jenseits von Räucherstäbchen und Engeleinweihungen an Wertvollem für uns finden können, lade ich dich zu drei gemeinsamen Forscherinnenwochen ein. Zum Onlineseminar zum Jahresausklang „Hol die Engel in dein Leben“ – bodenständig und alltagstauglich.

Vom 01. bis 21. Dezember erhältst du dabei jeden Tag einen Impuls per E-Mail von mir. Eine Frage, eine Übung, eine Geschichte, ein Lied. Etwas Überraschendes, Wertvolles, Wohltuendes. Das dich einlädt, um die Ecke zu schauen, deinen Blick zu weiten – und dem nachzuspüren, was Leben jenseits von vollen Bussen am Montagmorgen, Wäschehaufen im Bad und der Frage nach dem, was du zu Weihnachten schenken sollst, noch sein kann.

Anmelden und mit dabei sein kannst du dich hier.

Herzlich zu dir,
Sabrina.

Foto: Raphi See photography

 

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15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Liebe Sanvja,

      hihi 🙂 Ja, von Gilia hattest du mir schon erzählt! Und weißt du was, ich war tatsächlich gestern bei ihr in der Engelwirkstatt, um mit ihr ein Interview für den Blog zu machen! Mehr dazu in Kürze hier!

      Mit Herzensgruß zu dir,
      Sabrina

  1. Liebe Sabrina,
    du und Engel? Für mich ist das eins, denn die Spiritualität, die du ausstrahlst und aussendest, ist genau das, was dich und deine Beiträge, deine An- und Einsichten so besonders wertvoll macht.
    Dafür muss ich selbst mich nicht explizit mit den Engeln auseinandersetzen, sie sind einfach da, unter uns, so wie du auch! Schön, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst und uns Anregungen vermittelst, weit jenseits von weiß und schwarz, in allen Farben des Regenbogens.
    Herzlichen Dank dafür und weiterhin viel Kraft und Magie, gerade für die kommende besinnliche Zeit.
    Liebe Grüße
    Annina

    • Liebe Annina,

      die Kraft und Magie nehme ich gerne mit auf meinen Weg! Und hab besonders auch Dank für dein so selbstverständliches „Dafür muss ich selbst mich nicht explizit mit den Engeln auseinandersetzen, sie sind einfach da, unter uns, so wie du auch!“ 🙂

      Herzlich zu dir,
      Sabrina

  2. Liebe Sabrina
    Wie schön dass Du dieses Thema aufgenommen hast. Und keine Sorge – wer Dich kennt und zu schätzen weiss der weiss auch, dass Du eine sehr geerdete, bodenständige und spirituelle Frau bist. Alle Eigenschaften sind miteinander verknüpft – sie bedingen einander.
    Ich bin überzeugt das es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt von denen wir nicht die leiseste Ahnung haben. Die sich unserem Verstand entziehen und wir sie nicht wahrnehmen können, da wir zu wenig auf unser Inneres hören, zu wenig mit dem Herzen sehen.
    Bei Kindern ist das noch wie selbstverständlich, sie haben eher einen Bezug zu den Dingen für die wir Erwachsene eine Erklärung brauchen. Oft habe ich beruflich und auch privat mit kranken Kindern zu tun, die Anwesenheit von Engeln ist bei diesen kleinen Menschen selbstverständlich und wird überhaupt nicht in Frage gestellt. Sind sie doch der Überzeugung selbst kleine Engel zu sein…
    Ich glaube daran das es etwas gibt (Engel?) das uns führt, uns beschützt, und trägt – wir haben nur verlernt hinzuhören und hinzusehen.
    In diesem Sinne freue ich mich auf einen wundervollen und entdeckungsreichen Jahresausklang mit Dir☺️

    Sonnige Herzensgrüsse zu Dir
    Claudia

    • Liebe Sabrina,
      ich möchte dir ein herzliches Dankeschön senden. Danke für deine Arbeit! Danke für deine mutigen, für mich oft lichtvollen Worte/ Texte, die mir neue Impulse und Anregungen in mein Leben bringen, die mich tief durchatmen lassen, sehr oft mit dem Gedanken.. „Oja, das kenne ich!“ Vor allem möchte ich dir danken, für deinen Mut deinem Herzen zu folgen. Damit ermöglichst du Menschen, Mut zu fassen, mit mehr Leichtigkeit die alten Dramen zu verlassen und sich zu erfreuen, an dem was gerade ist und sich auf den eigenen Herzensweg zu begeben. Du beflügelst, tröstest, inspirierst und erreichst mich immer wieder mit deiner tiefen Aufrichtigkeit. Ein herzliches Dankeschön sende ich dir! Du bist für mich eine wertvolle Wegbegleiterin. Alles Liebe für dich! Nicole

    • Liebe Claudia,

      wie schön, dass wir gemeinsam den Jahresausklang begehen werden! Danke dir ganz herzlich, für deinen persönlichen Impuls zum Thema Engel, für deine Rückmeldung und besonders auch für den Bezug zu den Kindern und ihrem Erleben, wie du es erfährst.

      Herzlich zu dir,
      Sabrina

  3. Liebe Sabrina,
    als Mutter von 4
    Wundern-vollen Kindern (inzwischen 3 erwachsene Söhne und eine 15 jährige Tochter) war in mir von Anbeginn, als sie das Licht der Welt erblickten dieser Gedanke, dass mir ENGEL geschickt wurden. Sie verkörperten etwas so feines, lebendiges, wahrhaftes und es kamen oft Sätze aus ihren Mündern, als es dann soweit war, miteinander in die Kommunikation zu gehen, neben ihrem MenschSein hier auf Erden, dass ich in großer Dankbarkeit da stand oder saß, weil ich innerlich ein Gefühl besaß, von Engeln umgeben zu sein. Sie sind andererseits ganz normale wilde, freche, wütende, verrückte, durchgeknallte, pubertierende, kluge… „Gören “ gewesen. Aber da ist irgendetwas, dass mich irgendwie wissen und glauben ließ, ENGEL neben mir zu haben. Was ich auch empfinde bei Begegnungen mit anderen Personen, die in mein Leben treten oder sind. Ja, und ich glaube an die Engel, die in der Bibel beschrieben werden und an meinen Schutzengel. Und wahrlich, er war schon oft genau zur rechten Zeit vor Ort.
    Danke dir sehr herzlich für deine Zeilen zum Thema ENGEL. So konnte ich meine Gedanken heute ganz frei schweifen lasse darüber, welch einen Reichtum ich in meinem Leben habe. Alles Liebe ganz herzerfüllt BIRGIT

  4. ….juhuu ?? ich bin dabei und freu mich schon drauf….weil ich schon letztes Jahr bei Deiner online Begleitung zum Jahresausklang mitgemacht habe und die war soooooo schön und ich hab mir für heuer wieder so eine gewüscht….?

    GLG,
    Dagmar

  5. Oh Sabrina, manchmal möchte ich Dich einfach nur spontan umarmen. 🙂 Ich unterschreibe alles, was Du hier geteilt hast. Bei mir sind es zwar weniger Engel, sondern verwandte Seelen, die ihre Inkarnationen schon hinter sich haben, das macht aber keinen Unterschied, denn das Wesentliche bleibt gleich – sie sind mir wert- und liebevollste Begleiter und – und das vor allem – Freunde. Zu oft musste ich mir in letzter Zeit auch sagen lassen, ich wäre total verrückt und zu esoterisch, Freundschaften sind daran zerbrochen…aber auch das hat mich wachsen lassen, denn ich weiß um meine Wahrheit, weil ich sie FÜHLE und als wahr ERFAHRE und deshalb schlicht nicht mehr leugnen kann.

    Danke für Dein Teilen!
    Alea

    • Liebe Alea,

      eine Umarmung zurück zu dir und hab Dank, für deine persönlichen Zeilen, dass du mich und uns teilhaben lässt, an deinem Erleben!

      Mit Herzensgruß und ganz gutem Weitergehen dir auf deinem ureigenen Weg,
      alles Liebe,
      Sabrina

    • Oh Alea das kenne ich auch sehr gut. Die eigene Veränderung lässt sich den Freundeskreis ändern und im Zuge dessen laden wir Menschen in unser Leben ein die diese krassen Veränderungen in uns und um uns herum auch gut wahrnehmen und mitschwingen. Damit meine ich in unserem Tempo, Rhythmus und Gedanken- und Gefühlskleid mittanzen. Einerseits ist diese Erkenntnis Freunde loszulassen schmerzhaft und traurig ob der wundervollen Erinnerungen, jedoch wissen wir ja noch gar nicht was noch alles unseren Weg kreuzen wird…. und da sind auch all die wundervollen Wesen zwischen Himmel und Erde da, die uns spürigen liebenden Menschen ihre Hände reichen. Wir brauchen nur danach greifen und sie in unser Herz holen….
      Liebe Grüße Käthe

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