Liebe in Zeiten von Corona

Haltet eure Herzen offen.
Das ist das Wichtigste.
Siegt nicht der Angst, siegt dem Leben.

Es ist an der Zeit, zu entscheiden, wofür du hier bist.
Wofür du gehst, wofür du einstehst.
Ist es die Angst? Oder die Liebe?
Die Macht des Vertrauens, des Verbundenseins?
Worein willst du deine Waagschale legen?

Vertraue dir und deinem Weg.
Dem, den du vor dir hast.

Gehe weiter, halte nicht an.
Sei verbunden, sei dir treu.

Es ist alles da.
Ihr seid als Menschen zusammen auf diesem Planeten.
Es ist an euch, zusammen dieses Problem zu lösen.
Dieses Problem, von dem ihr meint, dass es ein Problem sei.

Vielmehr vermag es ein Hinweis zu sein auf das Kränkelnde eures Planeten.
Diese Krankheit mag euch zeigen, dass alles mit allem verbunden ist.
Dass es wertvoll ist, den Blick aufs Ganze zu richten.

Ja, ihr könnt euch einrichten, vorsorgen. Doch das ist es nicht. Das ist es nicht im Kern, was bleibt, wenn alles geht. Im Kern bleibt und geht die Frage, ob euch bewusst ist,
ob ihr gewillt seid, anzuerkennen, dass dieses Verbundensein existiert.

Bist du bereit, anzuerkennen, dass dein Schmerz auch der deines Nachbarn ist?
Dass du Mensch bist, im einfachsten Gewand, wie es einmal so schön heißt.

Es ist an der Zeit, aufzubrechen und bereitzuhalten, wofür du gehst.
Die Blume in deinem Herzen erblühen zu lassen, zu leuchten,
sichtbar zu sein, für das, wofür du gehst.

Sei bereit. Sei hier. Sei wach.

Bleibe bei dir, erinnere dich und dein Leben.

Wisse um dein Verbundensein, sei hier, in der Liebe, im Kontakt, in der Liebe zu dir.
Beginne, wo du bist, hier ist alles, was du brauchst. Jetzt ist die Zeit, zu gehen.

 

 

Liebe wunderbare Frau,
lieber wunderbarer Mann,

ich habe lange nichts mitbekommen vom Corona-Virus (da ich schon lange auf Fernsehen, Radio und Tageszeitung verzichte und bewusst entscheide, was ich mir anschaue und was nicht), bis die Angst und Fragen auch zu mir durchdrangen.

Ich habe mich informiert und entschieden, keine Angst zu haben. Bin zwei Wochen später wieder in Kontakt mit neuen Nachrichten gekommen und habe gespürt, wie der Sog der Angst auf einmal da war. Wie ich auf einmal mittendrin war (und immer wieder drin bin) in diesem Strudel der Angst, der so gut geschürt wird, in den es so leicht ist, zu gehen.

Aus journalistischer Sicht macht die Panikmache Sinn. Ich bin gelernte Journalistin und weiß, dass es hohe Absatzzahlen bringt, Horrormeldungen zu bringen. Tote verkaufen sich besser als Lebende. Aus menschlicher Sicht muss ich sagen: Warum schreiben wir nicht über Vernunft und sinnvolles Tun auf den Titelseiten? Darüber, was jetzt wirklich sinnvoll ist. Was unser Immunsystem stärkt, was Heilung bringt, was uns verbindet, was wir in unseren Herzen wie konkret im Außen tun können. Auf sachlicher, menschlicher, verbindender Basis.

Das große Ganze sehen

Mir fällt vor allem auf: Wir neigen als Menschen dazu, uns auf einen kleinen Part zu versteifen: Das Klima und CO2. Corona. Oder was als nächstes kommt. Es scheint mir oft so, dass uns dies das Gefühl gibt, Dinge in der Hand zu haben, Handeln zu können. CO2 einzusparen oder Atemschutzmasken zu kaufen, zum Beispiel. Und ja, ich sage nicht, dass beides keinen Sinn macht, unnötig ist. Doch was mir auffällt, ist, dass wir dabei oft den Blick auf das große Ganze verlieren.

Wir bleiben stecken in den Schreckensnachrichten und in dem vermeintlichen Gefühl von: Wenn ich XY tue, habe ich ausreichend getan. Nein.

Geht es nicht vielmehr darum, dass wir als Menschen aufgerufen sind, all die Bereiche zu sehen, wo wir selbst, wo unser Leben, die Art, wie wir leben und in Beziehung gehen, ob mit anderen Menschen, uns selbst, Tieren, Pflanzen und der Erde im Gesamten, kränkelt?

Geht es nicht vielmehr darum, zu sehen, dass wir eine neue Haltung, ein neues Miteinander, ein Wissen um unser Verbundensein brauchen, um wirklich etwas zu bewegen?

Es geht nicht um einzelne Puzzleteile. Es geht um das gesamte Puzzle. Darum, dass wir nicht ein Puzzleteil verkrampft in den Händen halten und versuchen, es zu vermeiden oder zu reparieren, sondern dass wir unseren Blick immer wieder auf das gesamte Puzzle richten.

Wir dürfen uns um einzelne Puzzleteile kümmern, ja. Das ist wichtig. Doch es ist nur hilfreich, wenn unser Blick zugleich auf dem großen, ganzen Puzzle ruht.

Es ist an der Zeit, uns zu fragen: Was braucht das Puzzle wirklich, um heil und ganz zu werden? Um zu genesen? Worum geht es hier? Was ist von uns gefordert? Wozu sind wir aufgefordert? Was steht jetzt an?

Um dann zu handeln.

 

Für mich heißt das: Ich komme in Kreisen zusammen. Kreise, die ich selbst leite wie auch solche, in denen ich Platz nehme. Ich verbinde mich mit anderen (einen schönen Impuls für einen gemeinsamen Morgensegen findest du hier). Heile meine inneren Wunden (aus der Kindheit, späteren und früheren Zeiten zum Beispiel). Übe immer wieder, in Kontakt zu gehen, statt Kontakt zu vermeiden. Ich schaue mich an und sehe, was in meinem Leben krankt. Ich weiß, ich kann vieles davon auf unser Leben im Gesamten übertragen.

Letztendlich geht es für mich viel darum, das Verbundensein zu erinnern. Die Liebe zu allen. Unser Verbundensein mit diesem Planeten und mit einander.

Ein Traum

Ich hatte vergangene Nacht einen Traum. Es war ein Tumult in einer großen Halle, noch nicht sicher, ob alles eskalieren würde. Eine Gruppe von Menschen kam herein, sie verbreiteten Angst und Schrecken, eine geladene Energie. Es brach eine Panik aus. Ich stellte mich in den Raum und begann das Lied zu singen: Ya salam a dunya – Möge Frieden auf Erden sein. Doch ich wurde nicht mehr gehört, meine Stimme brach ab. So nahm ich meine Trommel und mehrere Menschen an der Hand und lief mit ihnen raus, weil ich wusste, dass ich hier, an diesem Tumultplatz, nichts ausrichten konnte.

Im Laufen raus aus der Stadt und in die Natur, wusste ich zugleich, dass ich einen Ort finden würde, an dem ich mich verbinden konnte. Mit den Menschen und der Welt. Mit dem, was war. Mein Lied singend, mich einstimmend auf das, was hier auf der Erde sein sollte.

Möge Frieden auf Erden sein. – Ich erinnere mich, dass ich wach geworden bin und dachte: Es ist an der Zeit, dieses Lied zu singen. Es ist an der Zeit, mein Lied zu singen.

So können wir uns einstimmen, uns verbinden, mit diesem Lied, im Wissen, dass wir einen Unterschied machen. Dass wir mitweben am Leuchtnetz dieser Erde. Dass wir einen Unterschied machen, in unserem Denken, Handeln, Fühlen und Sein.

Entscheiden wir uns jetzt dafür, was wir uns an Gedanken, Gefühlen und Handlungen erlauben. Wählen wir weise und bewusst. Du kannst ein Lied singen, ins Gebet gehen, Mutter Erde unter deinen Füßen spüren. Du kannst mit Menschen zusammenkommen, lachen, essen, in der Liebe sein. Du kannst jetzt die neue Welt in deinem Herzen und deinem Geist wie auch in deinem Leben und um dich herum entstehen lassen, die möglich ist.

Danke, dass wir zusammen unterwegs sind.

Herzlich, Sabrina.

PS. Der kursiv gedruckte Text zu Beginn ist eine Botschaft der geistigen Welt, die ich zum Thema empfangen habe. Für mich wirkt sie sehr heilsam, klärend, richtungsstärkend.

 

 

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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabrina,
    vielen Dank für deine empfangende Botschaft und auch deine Botschaft.
    Auch ich nehme die Nachrichten wahr, doch versuche sie in einem anderen Bewusstsein zu lesen und zu hören. Dann verlieren sie ihren Schrecken und man merkt, was dahinter steckt. Es gibt so vieles, was aus dieser Krise entsteht und das kommt auch zu mir. Du nennst es Verbundenheit, für mich ist es die Gemeinschaft die sich nun zeigt. Es zeigt sich, dass die wir verbunden sind, auch ohne der körperlichen Anwesenheit. Wir sind EINS egal wo wir sind und das ist diese Tage sehr zu spüren.
    Auch hier Zuhause mit meinen Kindern mache ich sehr viele schöne Erfahrungen. Wenn ich ganz bei mir bin und mich ausdehnen kann, eröffnen sich auf einmal Themen mit meinen Kindern, die wirklich tief und wichtig sind. Sie beinhalten Wahrheit.
    Ich werde die Zeit nutzen um mich zu besinnen, zu besinnen, was ich wahrhaft bin und zu entschleunigen.

    Ich möchte dir gerne noch etwas öffnen. Ich habe hier eine spirituelle Gemeinschaft und ich habe heute Nacht von dir geträumt (hatte mir gestern abend das Interview angeschaut) und du warst bei uns. Das hat mich sehr berührt. Auch als ich eben das von deinem Traum las.
    Geben wir unsere Träume nicht auf und werden wir immer mehr die, die wir wshrhaft sind.
    In Liebe
    Astrid

    • Liebe Astrid,

      wie wunderschön, was du schreibst! Ich danke dir für dein Teilen! 🙂 Besonders berührt mich der Satz: Wenn ich ganz bei mir bin und mich ausdehnen kann, eröffnen sich auf einmal Themen mit meinen Kindern, die wirklich tief und wichtig sind.
      So schön und wertvoll! Und wegen der Gemeinschaft – da schreibe ich dir mal persönlich 😉

      Herzlich zu dir,
      Sabrina

  2. Liebe Sabrina ,

    sei gesegnet!

    Die Wahrheit der Liebe bringst du mir , Licht ins Dunkel, Zuversicht und Klarheit – DANKE von ganzem ♥️!

    Im Vertrauen auf Gott zu bleiben, im göttlichen Frieden, ist manchmal ganz schön schwer, wie auch, den Traum zu erkennen und zu vergeben.

    Mich beutelt auch oft genug Angst/Panik, obwohl ich WEISS, dass nichts Wirkliches bedroht werden kann und Gott mit uns ist , uns liebt :-). Immer wieder kehre ich dann in dieses Wissen zurück und finde den Frieden der Wahrheit.

    Deine Wunder – volle Botschaft hilft mir dabei und ist so tröstlich wie die liebevolle Umarmung der Mutter.

    Danke!

  3. Ich singe gern mit Dir gegen die Corona Hysterie an..
    die aktuelle Berichterstattung tut mir überhaupt nicht gut!!!
    Ich hoffe, ich bin rechtzeitig an Ort und Stelle um,
    gemeinsam mit Dir und anderen der Angst und Panikmache etwas Schönes entgegen zu gestalten.
    Planst Du ein Angebot? 😉
    Öffentliches gemeinsamee singen für Verbundenheit und menschliches miteinander? Radolfzell hat die Konzertmuschel am See auf der Mettnau 😉
    ‘Que Sera Sera’ könnte auch gut passen… Leider kann ich am 11.3. nicht zum Singkreis kommen..
    ach, wenn ich mich nicht so betroffen fühlen würde
    und nicht so verunsichert wäre von diesem ganzen ‘falschen Film’ dann wäre mein Beitrag wohl um einiges relaxter.
    Es ist wie es ist.
    Eine gute Zeit wünsche ich!

    Viele Grüße Diana

    • Liebe Diana,

      einen Herzensgruß zu dir! Ich merke, für mich ist es gar nicht so sehr ein “gegen”, sondern eher, wie ein zweites Lied anzustimmen. Und vielleicht haben immer mehr Menschen Freude, hierin mitzusingen.
      Nein, etwas Konkretes plane ich nicht. Mir ist es vor allem wichtig, meinen inneren Fokus und Kurs zu halten und das heißt auch, mit meinen Angeboten, Seminaren und Weiterem (wie dem aktuellen Onlineretreat “Hab Mut und geh” und dem Wochenendseminar “Frauenweisheit – Frauenkraft” in Kürze) weiterzugehen. Doch vielleicht fühlst du dich berufen und magst etwas anbieten? Dann folge diesem Impuls gerne. Er kann aus der Ohnmacht in ein bewusstes Tun führen. Und darüber hinaus selbst zu wählen: Was schaue ich an? Was lese ich? Worüber spreche ich?

      Herzensgrüße zu dir,
      Sabrina

      • Liebe Sabrina,

        ich danke Dir
        für Deine Rückmeldung 🙂

        Ich verstehe jetzt
        wie Du es gemeint hast.
        Bleib gesund
        und munter und Danke
        für die Impulse all die Jahre.

        Herzensgrüße nach Engen!

        Diana

  4. Liebe Sabrina , Danke sehr herzlich für deine 2 Texte und deine Karten zum Ziehen!!!!
    Alles hat große Resonanz in mir gefunden ! Stark der Text aus der geistigen Welt, den DU EMPFANGEN hast… . Genau so sehe ich es auch ! In meinem Herzen ! Und genau wie du- im 2. Text – hat es mich auch erwischt, dh, ich bin auch nicht immun einer Angst, einer Enge, einer Verkrampftheit gegenüber, die mich lähmt oder mein Herz in Zweifel ziehen lässt! Oder eher meinen Kopf ! Ja, wie ein Sog, wie eine Sucht ! Und das schafft ja die Presse vorbildlich! Bzw ICH lasse es zu !
    Genau, es geht um die Hintergründe der Bedeutung von all dem! Ja, Wahnsinn , wir sind ( eben doch! Entgegen vielen immer schon anderslautenden Stimmen) VERBUNDEN !!! Das ist wahrhaftig die gute Nachricht !!!
    Das so zu sehen erleichtert und nährt dennoch die Kraft des VERTRAUENs ….!
    Angst fühlen und Vertrauen leben lassen …! Aus der Angst heraus ! Das ist: Mut zum Leben!
    In „Ein Kurs in Wundern“ gibt es in der heutigen Wiederholungs-Lektion 60
    so wunderbare Sätze wie :
    Gott ist die Stärke, auf die ich vertraue.
    Es gibt nichts zu fürchten .( Die Anwesenheit von Angst ist ein sicheres Zeichen, dass du Vertrauen in deine eigene Stärke setzt.)
    Und das passt ja zu deinen Gedanken zum GROSSEN GANZEN !!!!
    So …, lasse ich mich immer wieder nähren vom Geist des GROSsEN GANZEN … und mögen wir es alle mehr und mehr tun. Je stärker die Dunkelheit desto näher ist ja auch das Licht ….
    Und diese Karte hab ich gestern bei dir gezogen:
    Getragen auf den Schwingen des Lebens. Wissend, dass ich stets richtig bin. Dass alles seinen Sinn hat, auch, wenn er sich mir jetzt noch nicht entfaltet.

    DANKE dir, liebe Sabrina, AUS TIEFEM HERZEN!

    Cordula

    • Liebe Cordula,

      danke dir sehr für deine Rückmeldung, dein Teilen und dein Erleben! Besonders für die Fäden von deinem Weg, die sich ergänzend hinzuweben. Schön, miteinander verbunden zu sein!

      Herzlich zu dir,
      Sabrina

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