Stehst du auf tragendem Fundament?

Bis vor wenigen Wochen war ich ganz versessen auf Visualisierungen, Audioübungen und Imaginationen.

Denn: Es knarzte gewaltig in meinem Leben.

Schon länger liefen manche Bereiche nicht mehr rund. Eins wirkte sich auf das andere aus: Das Private auf das Berufliche, das Berufliche auf meine Gesundheit.

Lange versuchte ich mich zu beruhigen, mit noch ein paar mehr stärkenden Visualisierungen am Morgen und zwei zusätzlichen, klärenden Audioübungen in der Woche ließe sich alles klären.

Dabei wusste und spürte ich eigentlich ganz genau: Das ist es nicht. Nichts gegen Visualisierungen, Audioübungen, Imaginationen und anderes – all das kann wunderbar unterstützend sein auf unserem Weg.

Manchmal wissen wir ganz genau,
was als Nächstes ansteht in unserem Leben
und wagen es doch nicht, den entscheidenden Schritt zu gehen

Doch wenn wir spüren, dass es nicht darum geht, das Dach, durch das es beständig in unser Haus regnet, notdürftig zu flicken oder einfach den Topf zu wechseln, in den das Wasser tropfen kann, ist es Zeit zu handeln.

Zeit, das undichte Dach neu zu decken. Zeit, wichtige Entscheidungen zu treffen uns somit die Weichen unseres Lebens neu zu stellen.

Denn manchmal da braucht unser Leben ein neues, tragendes Fundament. Dann, wenn das alte nicht mehr trägt. Sich nicht mehr stimmig anfühlt. Nicht mehr zu uns passt.

Dieses Fundament ist wichtig, denn es ist der Grund, auf den wir bauen. Das Fundament, von dem aus wir mehr und mehr in unsere Größe wachsen.

Sicher – es bedarf einigen Mutes, einen Moment innezuhalten, unser aktuelles Tun zu unterbrechen und uns zu fragen:

  • Wohin laufe ich eigentlich?
  • Worum geht es wirklich?
  • Ist die eingeschlagene Richtung die, in die ich wirklich gehen will?
  • Gilt es eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen, so dass ich anschließend kraftvoll und klar weitergehen kann?

Denn weißt du was?

Seit ich wieder klar bin in mir, seit ich die Audioübungen angehalten, mir die obigen Fragen gestellt und einige wichtige Entscheidungen getroffen habe, fließt es wieder von ganz alleine – im Privaten, wie im Beruf und in der Gesundheit.

Ohne Anstrengung, ohne Druck, ohne tägliche Pflichtübungen.

Sind wir klar in uns, fließt es.
Weil das Fundament wieder trägt.
Weil wir klar ausgerichtet sind.

Und wissen, dass die Richtung stimmt, in die wir gehen.

Plötzlich merke ich, wie viel Kraft und Energie es mich gekostet hat, immer um die anstehenden Entscheidungen herumzuschleichen, all die Übungen zu praktizieren – statt mich einfach hinzusetzen und mich zu fragen, was ich hier eigentlich tue.

Wenn auch du spürst, dass etwas in deinem Leben unrund läuft, dass es knarzt (leise oder gewaltig), dann wage es, einen Moment innezuhalten und dir die obigen Fragen zu stellen.

Stelle sie leise oder laut, notiere dir deine Antworten, wenn du magst. Finde auf diese Weise heraus, worum es in deinem Leben gerade wirklich, wirklich geht. Und erlaube dir, dass es wieder leicht werden darf. Leicht und fließend.

Teile deine Erfahrungen!

Natürlich interessiert mich: Kennst du das auch? Dass du manchmal eigentlich genau weißt, wie der nächste Schritt aussieht, und du ihn doch nicht gehst?

Und: Hast du schon mal erlebt, wie sich alles gewandelt hat, als du ihn einfach gegangen bist? Wenn du magst, hinterlasse einen Kommentar am Ende dieser Seite (deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht).

Sabrina_Alles Liebe und eine gute Zeit für dich,
Sabrina.

PS. Lass dich unterstützen. Wenn du spürst, dass etwas unrund läuft in deinem Leben und du selbst nicht so recht weiterkommst, melde dich gerne bei mir. Dann schauen wir in einem gemeinsamen Coaching, was es braucht, damit du die anstehenden Entscheidungen und nächsten Schritte voller Vertrauen und Leichtigkeit gehen kannst.

 

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8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabrina!
    Vielen lieben Dank für Deine Zeilen. Ich bin auf dem Wege der Veränderung. Mein Mann und ich haben nächstes Jahr 2 Monate Andalusien – Urlaub (unser Traumland) gebucht.
    Wir waren schon sehr oft in Andalusien und genossen die Sonne, die Lebensfreude und das Meer. Ich habe mir Deine Bücher gekauft und sie geben mir Mut zur Veränderung. Langfristig wollen wir in diesem Land überwintern. Ich versuche dem Zweifel keine Kraft zu geben und visualisiere das alles Bestens wird.
    Liebe Grüße, Silvie

    • Liebe Silvie,

      danke dir für das Teilen deiner eigenen Erfahrungen! Und es freut mich, dass dich die Bücher begleiten und bestärken.

      Oft kann es sehr hilfreich sein, Ängste und Zweifel anzuschauen, statt lediglich zu versuchen, sie nicht zu sehen und mit Positivem zu überlagern (das kann für eine Weile gut funktionieren, doch meist brodeln sie unterschwellig weiter). Als sehr kraftvoll und erleichtern erlebe ich es immer wieder, mit der Angst, dem Zweifel oder was immer sich zeigt, in Kontakt zu treten: Zu fragen (in der Stille oder schreiben): Was brauchst du? Und auf die Antwort zu lauschen.

      Auf diese Weise vermag sich der Zweifel, die Angst und der innere Kritiker binnen kürzester Zeit wandeln und an übermächtiger Größe verlieren.

      Alles Liebe und ein gutes Ankommen für euch in Andalusien,
      Sabrina

  2. Liebe Sabrina,
    es ist ja wesentlich einfacher Problemen die anstehen aus dem Weg zu gehen,
    als sich diesen tatkräftig zu stellen. Oft bedarf es ja auch Mut oder Veränderung. Ich glaube du sprichst hier vielen tief aus der Seele.
    Liebe Grüße
    Dagmar

    • Liebe Dagmar,

      danke dir für deine Rückmeldung! Sicherlich ist es auch ganz menschlich, anzuerkennen: Ja, hier mag ich mich gerade noch nicht bewegen. Hier verweile ich noch in der Komfortzone. Hier wage ich noch nicht den nächsten Schritt.

      Dies wieder und wieder bewusst wahrzunehmen – und vielleicht eines Tages zu entdecken, dass sich etwas verändert hat. Dass ich merke: So möchte ich nicht mehr weitermachen, jetzt ist die Zeit zur Veränderung gekommen. Und dann mutig der Richtung, in die es uns zieht zu folgen.

      Alles Liebe,
      Sabrina

  3. Oh je, oh je!
    Klar kenne ich das Aufschieben!
    Vor allem gar nicht echt Wahr-haben-wollen, dass da ‚was wartet auf mich! Ich selbst auf mich selbst ! ES wartet auf mich, ES, mein Herz, mein Sein , meine innere Stimme!
    Und schon wieder stürze ich mich in jede Aktivität oder gar Hektik … Um nur ja nicht, mich MIR zu widmen!
    Ich habe schlicht eine Art Angst davor! Vor dem nächsten Schritt ins Neue, Unbekannte!
    Mit allen Fasern des Unbewussten halte ich mich fern davon!
    Aber tief innen spüre ich sowas wie Sehnsucht nach Wachstum ….nach Aufbrechen und mehr Fülle !

    Nun, so habe ich gestern aufeinmal EINFACH mein „Herz aus dem Fenster geworfen “ und für meinen Geburtstag in einem meiner Lieblingscafes für eine Gruppe von Freunden einfach ein Frühstück gebucht! Ich habe in dem Moment mir erlaubt, mein Denken und unterirdisches Zweifeln einfach radikal auszuschalten!
    Sogar ein paar Einladungen – per Mail- hab ich dann einige Zeit später – wie folgerichtig – versendet ( gottseidank hatte ich dafür einen kleinen echt erstaunlich herzigen Text vor Tagen einfach mal so ins Blaue hinein formuliert )!
    Allerdings hatten mich dann danach Zweifel und Angst doch noch am Wickel, denn ich bekam starke Kopfschmerzen! Und ich fühlte mich sehr beklommen und unsicher.
    Ich ging durch all diese Gefühle durch, trotzdem! Das war mein Glück! Und außerdem blieb mir, meinem Verstand, ja gar keine andere Wahl, als meinem Herzen zu folgen! Das wenigstens nahm ich einfach vertrauensvoll an, dass etwas Tiefes in mir selbst mich hat diese Schritte gehen lassen. Am Abend endlich war ich DURCH, überrascht und erleichtert: Kopfschmerzen verschwunden und dankbar, dass etwas in den Fluss gekommen war !
    Ich hatte mich wie „blind“ gestellt- der eigenen Herausforderung gestellt!
    Und ich gehe jetzt im Vertrauen weiter, denn das Ereignis ist erst Anfang Oktober, ein runder Geburtstag!
    Und ich spreche mir selbst gut zu, ich bin auf dem
    Weg, und das ist Fortschritt statt Vermeidung… Und es wird leichter! Ich vertraue mir!
    Das Aufschreiben hier ist gleichzeitig eine Ermutigung für mich selbst ! Danke, liebe Sabrina, für diese Gelegenheit !

  4. Liebe Sabrina.
    Als würdest du aus meinem Leben erzählen, bin gerade auch dabei ein großes Problem anzugehen, gegen das ich mich lange gesträubt habe.
    Ich wünsche, dass es gelingt und ich dranbleibe.
    Nur indem ich es annehme und als Teil von mir ausmache, kann ich mich weiterentwickeln.
    Ich bin gespannt und freue mich auf nächste Woche.
    Liebe Grüße
    Astrid

    • Liebe Astrid,

      ja, den schönen Satz: Was ist, darf sein. Was sein darf, wandelt sich – erlebe ich immer wieder als sehr treffend und wirksam. In dem wir bewusst wahrnehmen, was uns hindert, wo es knarzt etc. und es (da) sein lassen, anerkennen, kann es sich wandeln. Und das ganz leicht, ohne Kampf, ohne Anstrengung.

      Alles Liebe,
      Sabrina

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