Was mir geholfen hat dranzubleiben auf meinem Weg

Vergangene Woche ist es mir nochmals ganz deutlich geworden.

Wie wertvoll es ist, dranzubleiben am eigenen Weg. Das habe ich gespürt, als Laya Commenda und ich in einem Videointerview auf ihrem Blog über das Gehen des eigenen Herzensweges gesprochen haben.

Denn nicht selten stehen wir – kurz nachdem wir die ersten Schritte auf dem eigenen Weg gewagt haben – Ängsten und Zweifeln gegenüber, unseren eigenen wie denen der Menschen um uns. Vielleicht überlegen wir umzukehren (spüren aber, dass wir dazwischenstehen – nicht mehr ins Alte zurückkönnen und das Neue noch nicht da ist). Vielleicht wollen wir einfach nur weg. Vielleicht ist uns das alles zu viel.

In all diesem Hadern, das ich von meinem eigenen Weg kenne, habe ich gelernt: Es lohnt sich, weiterzugehen. Denn ich habe immer wieder gesehen – bei mir wie bei den Frauen, die ich in Coachings, Seminaren und mit den Seelenbotschaften wie auch den Websitetexten begleite –, was daraus zu entstehen vermag, wenn wir uns erlauben dranzubleiben.

Wenn wir uns die Unterstützung zukommen lassen,
die wir jetzt brauchen.
Wenn wir liebevoll-stärkend für uns sorgen.

Ich habe immer wieder erlebt, wie wir dann mehr und mehr in unsere Kraft kommen. Wie etwas in uns zu Blühen beginnt. Wie wir immer klarer in die hineinwachsen und zu der werden, die schon so lange geduldig in uns wartet.

Was mir in all den Jahren geholfen hat, dranzubleiben auf meinem Weg, teile ich heute mit dir. Denn vielleicht gibt es auch in deinem Leben eine Stelle, an der du merkst, du kommst nicht weiter. Vielleicht ist sie gerade jetzt. Und vielleicht findest du in diesen Dingen, die mir geholfen haben, etwas, was auch dich anspricht – oder entwickelst dein ganz Eigenes daraus.

Was mir geholfen hat, dranzubleiben auf meinem Weg:

# Meinem inneren Ja zu trauen.

Dieses Ja, das mich immer wieder spüren lässt: Ja, ich bin richtig hier. Das ist mein Weg. Diesem Ja zu vertrauen, ist für mich unendlich wertvoll. Denn über dieses Ja bin ich direkt verbunden mit meiner Sehnsucht, meinem Herzblut, mit dem, was von mir aus in die Welt gehen will. Darin steckt eine unglaubliche Kraft, denn das ist zugleich das, was mich positiv antreibt, mich stärkt und weitergehen lässt.

Wo spürst du dieses Ja in deinem Herzen? Was ist es für dich? Hier bist du richtig.

# Der Freude zu folgen.

Die Freude ist uns Motivatorin und Mutmacherin zugleich. Besonders dann, wenn der Weg finanziell noch nicht trägt, wenn Ängste, Zweifel und Unsicherheiten aufkommen, hilft sie uns, weiterzugehen.

Sie ist zugleich eng verbunden mit jenem inneren Ja, das auch mit einer inneren Freude einhergeht. Diese Freude vermag uns zu ermutigen, zu bestärken und uns spüren zu lassen, dass wir richtig sind, hier, auf diesem Weg.

# Mir Weggefährtinnen und Weggefährten zu suchen.

Ganz bewusst. Denn oft gibt es gerade zu Beginn des Weges nur wenige Menschen in unserem Umfeld, die uns bestärken und unterstützen. In dem Maße, wie wir weitergehen auf dem Weg, werden andere Menschen hinzukommen.

Zugleich dürfen wir bewusst schauen: Wer oder was kann mich jetzt unterstützen? Wen oder was will ich an meine Seite rufen? Das können Orte sein, Bücher, Menschen, Tiere. Was ist es, was da schon heute in deinem Leben ist? Und was magst du in dein Leben rufen?

# Mir Unterstützung zu holen.

Damit meine ich: 1:1-Unterstützung. Ich selbst mache das regelmäßig. War in den vergangenen Jahren bei einer Unternehmensberaterin und habe Coachings wie Körperarbeit in Anspruch genommen. Immer wieder hole ich mir Unterstützung bei den Menschen, von denen ich spüre, dass sie jetzt die richtigen Wegbegleiter für mich sind.

Das kann mal eine Stunde sein, mal eine längerfristige Begleitung. Damit investiere ich in mich. Weil ich weiß, dass ich mit solch einer Unterstützung durch Prozesse gehen und Themen anschauen kann, die ich selbst noch ewig vor mir herschieben würde. Das hilft mir, neuen Mut zu fassen und zurückzufinden zu neuer Leichtigkeit und manchmal auch zurück auf meinen Weg.

# Das Lachen mitzunehmen.

In all dem: Erinnere das Lachen. Den Humor. Das Dich-selbst-nicht-zu-ernst-nehmen. Denn was wäre, wenn du – mit allem, was gerade ist – genau richtig bist? Wenn alles, wie es gerade ist, genau richtig ist?

Dir da Zeiten zu erlauben, wo du etwas ganz anderes tust, barfuß übers Gras läufst, Eis essen gehst, eine Freundin am See triffst, zweckfreie Dinge tust, wie Wolken schauen oder einen Hulahoop-Reifen schwingen, ist unendlich wertvoll. So können neue Gedanken kommen, entsteht kreativer Raum und ein Aufatmen. Und meist vermag gerade aus diesen Pausen heraus zu entstehen, was jetzt wesentlich für unseren weiteren Weg ist.

*

Vielleicht gibt es noch etwas, von dem du sagst: Das hat mir am meisten geholfen dranzubleiben auf meinem Weg. Dann teile es gerne am Ende der Seite in den Kommentaren mit uns!

Wenn du dir konkrete Unterstützung durch mich wünschst, vereinbare gerne noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir.

Mit einem Herzensgruß für heute zu dir,
Sabrina.

(Foto: Raphi See photography)

 

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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabrina,
    ich sende dir einen Sommergruss an den Bodensee UND sage DANKE für dein WUNDER und WERTvolles Schreiben hier für uns Herz Frauen und Männer! Es ist sooo aufbauend bei dir zu lesen! Schön, dass DU da bist! Mir gefällt sehr, um dran zu bleiben: der FREUDE folgen und VERTRAUEN haben in meine innere Stimme! Sie führt mich auf den/m Weg! UND in der Stille lauschen auf die Antwort! Wann kommst mich mal wieder in die Berge besuchen? Ich war jetzt 4 Wochen im Spital in Bad Mergentheim…
    alles Liebe dir und geniesse dich und den Sommer!
    Herzlicht Monika

    • Liebe Monika,

      danke dir, dass du uns die Freude und das Vertrauen in die innere Stimme an die Seite stellst! Und schön, dass es dir weiterhin hier so gut gefällt!
      Im Moment bin ich vor allem im Hegau und im Bodensee unterwegs, aber wer weiß, wo die Wege in der nächsten Zeit noch hinführen! 🙂

      Mit einem Herzensgruß zu dir,
      Sabrina

  2. Liebe Sabrina,
    ein herzliches Dank an dich, dass du dieses Blog schreibst! Es ist mir unendlich wertvoll und deine Gedanken und Impulse sind ein guter Begleiter für mich.
    Herzliche Sommergrüße!
    Franziska 🙂

  3. Liebe Sabrina,
    ja tausend Dank … bin grad im Austausch mit innerem JA und penetrantem Zweifler 😬
    Gibt mir grad den entscheidenden Ruck
    🌻Eine Zauber-Sommerzeit für Dich
    Gitta

    • Mmmh, wie schön, liebe Gitta – zu lesen, dass der Beitrag den entscheidenden Ruck gegeben hat!

      Sanft-nährenden Sommer-Rückenwind für dich auf deinem Weg,
      herzlich,
      Sabrina

  4. Einen schönen guten Morgen meine Herzweggefährtin.
    Dieser Artikel ist mal wieder ein erneutes erinnern an die „Innere Kraft“.
    Nicht im Außen findet die wirkliche Entwicklung statt.
    Danke dafür und ein schönes Wochenende

    • Lieber Günther,

      danke dir für deinen Beitrag! Für mich ist es immer wieder schön mir bewusst zu machen: Egal, wie viele Schritte ich auf meinem Herzensweg im Außen mache, führen sie mich doch alle immer wieder zurück zu mir. So verbindet sich Außen und Innen wechselseitig. Ebenso, wie mein inneres Weitergehen äußere Veränderungen nach sich zieht. Und somit mein Inneres wie mein Äußeres immer authentischer wird und mir immer mehr entspricht.

      Mit einem Herzensgruß zu dir,
      Sabrina

  5. Liebe Sabrina,
    wenn ich unterwegs ins Straucheln gerate, ist es meistens, weil ich an mich den Anspruch habe, schon in allen Details und perfekt geplant zu haben, wie das Ziel aussieht. Und weil ich lieber gestern als morgen dort ankommen mag, ohne jegliche Geduld, Verschiedenes achtsam auszuprobieren und wirken zu lassen.
    Dann hilft es mir, den Weg als Metapher zu sehen und mir in Erinnerung zu rufen, was ich darüber gelesen oder gehört habe:

    „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug. Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“ (Der Straßenkehrer in Michael Endes Momo)

    „Es gibt den Weg nicht. Er entsteht im Gehen.“

    „Der Weg ist das Ziel.“

    „Auch eine Reise von 1000 Meilen fängt mit dem ersten Schritt an. Vertraue und gehe!“ (Klaus Nagel / Susanne Mössinger) https://www.youtube.com/watch?v=_SsPgQvlpoE&list=RD_SsPgQvlpoE#t=8

    Diese Impulse wirken zu lassen oder das Lied zu singen gibt mir Kraft, lässt mich ruhiger werden, und manchmal entsteht statt Ungeduld auch ein wenig Neugier auf das, was mir unterwegs wohl begegnen mag. So wie beispielsweise der herrliche Sommer-Ritual-Abend bei dir. 🙂

    Herzlichst,
    Bianca

    • Liebe Bianca,

      hab Dank für dein Teil und deine Erinnerung an das Schritt-für-Schritt-Gehen! Das Lied von Susanne Mössinger und Klaus Nagel begleitet mich auch schon lange, ebenso wie das Zitat von Momo. Schön finde ich auch: „Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße“. Dieses Einfach-losgehen, im Wissen, im Vertrauen, dass sich das Wie zeigt, wenn ich gehe.

      Ebenso, mich zu erinnern, dass es immer etwas gibt, was ich jetzt tun kann. Einen nächsten Schritt. In Konstanz am Bodensee stehen im Stadtpark aktuell Schilder mit einzelnen Sätzen drauf. Auf einem steht: „Mach zwei Schritte auf einmal“. So plakativ im Park stehend, wurde mir sehr deutlich, wie unmöglich das ist. Eine schöne Erinnerung daran, dass es genügt, einfach jeweils den nächsten Schritt zu setzen. Und darauf zu vertrauen, dass daraus der nächste wiederum entstehen wird.

      Herzlich,
      Sabrina

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