10 Merkmale, an denen du die ersten Schritte auf deinem Herzensweg erkennst

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Manchmal fragst du dich vielleicht: Bin ich überhaupt auf meinem eigenen Weg?

Folge ich wirklich dem, was mir im Herzen brennt? Und ist das, was ich gerade so fühle und erlebe, eigentlich normal?

Zehn Merkmale, an denen du erkennst, dass du gerade dabei bist, die ersten Schritte auf deinem ureigenen Weg zu machen, habe ich hier für dich zusammengestellt:

1. Dein jetziges Leben fühlt sich nicht mehr stimmig an.

Ob im Beruf, in deiner Beziehung oder deinen Lebensumständen – eine Art Knarzen hat sich in deinem Leben ausgebreitet, lässt dich immer wieder spüren: So geht es nicht weiter. Etwas muss sich ändern. Wenngleich du noch keine Idee hast, was das überhaupt sein könnte.

2. Bisherige Lösungen und Wege funktionieren nicht mehr.

Du hattest immer einen Plan, eine Idee, warst gut vorbereitet und ausgerüstet für jede Situationen. Doch jetzt scheinen diese Lösungen nicht mehr zu funktionieren. Du bist ratlos.

3. Du funktionierst nicht mehr.

Smalltalk, E-Mails ohne tieferen Sinn oder belangloser Tratsch mit den Kollegen – all das funktioniert plötzlich nicht mehr, es hat keine Bedeutung mehr für dich. Vielleicht kommt es dir auch so vor, als würdest du plötzlich die Sprache der anderen nicht mehr sprechen, etwas in dir hat sich verändert.

4. Deine Gefühle fahren Achterbahn.

Sowohl die Angst vor einem bestehenden Umbruch, die Angst vor dem, was kommen wird, als auch die Zweifel, ob du die richtige Entscheidung treffen wirst, begleiten dich. Zugleich spürst du aber auch eine unglaubliche Energie, Kraft und Freude die sich immer dann zeigt, wenn du das tust, was dich wirklich begeistert und erfüllt.

5. Du hast das Gefühl, irgendwo dazwischen zu hängen.

Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht da – dieses Gefühl verunsichert dich zutiefst. Denn du weißt zwar, dass du nicht mehr zurück kannst, aber auch nicht, wie das Neue aussehen kann.

6. Freundschaften gehen in die Brüche.

Beziehungen zu Freunden und Bekannten, ja vielleicht auch zu deiner Familie, funktionieren plötzlich nicht mehr reibungslos. Manche können mit deiner Veränderung nicht mitgehen, bei anderen spürst du, dass ihr im Gespräch nicht merh recht zueinander kommt.

7. Du stellst die Sinnfragen.

Lebe ich wirklich das Leben, das ich leben möchte? Warum bin ich hier? Gibt es so etwas wie eine Bestimmung? Erfüllt mich das, was ich tue? sind Fragen, die immer wieder in deinen Gedanken auftauchen und sich nicht länger verdrängen lassen.

8. Du bist auf der Suche.

Yoga, Buddhismus, Beziehungsratgeber, Persönlichkeitsworkshops – du bist auf der Suche. Möchtest mehr über dich, deine Träumen und Visionen und über das Leben an sich erfahren.

9. Du nimmst (oder wünschst) dir wieder mehr Zeit für dich.

Zeit, um über die Sinnfragen, die dich immer wieder beschäftigen, nachzudenken. Zeit, um zu überlegen, was du in deinem Leben wirklich tun willst und wie der nächste Schritt auf deinem Weg aussehen kann. Zeit, um dir sowie deinen Wünschen und Träumen wieder näherzukommen.

10. Da ist diese Sehnsucht.

Die Sehnsucht nach einem authentischen Leben. Danach, deinem Herzensweg zu folgen und deinen ureigenen Weg zu entdecken. Die Sehnsucht nach einem Verbundensein mit dir und anderen Menschen. Die Sehnsucht danach, das große Ganze wieder zu spüren. Und vielleicht auch schon ein Weg, bei dem du spürst, dass du seiner Richtung unwiderstehlich folgen musst.

*

All diese Merkmale habe ich selbst auch auf meinem Weg erfahren. Besonders wichtig war damals wie heute für mich zu spüren: Ich bin nicht alleine, da gibt es noch ganz viele andere Menschen, die auch ihrem Herzensweg folgen.

Und auch wenn dein Partner, deine Mutter, deine beste Freundin oder wer sonst erst einmal nicht begeistert sind von deinem neuen Weg, vertraue darauf: Es gibt sie, die Menschen, die ebenfalls so ticken wie du und sich nach einem Leben sehnen, das ihnen wirklich entspricht! Du bist in bester Gesellschaft – und auf dem besten Weg hin zu einem Leben, das dich erfüllt und beglückt.

gehen

Teile deine Erfahrungen!

Natürlich interessiert mich, was du auf deinem Herzensweg erlebst: Kennst du alle diese Merkmale oder manche von ihnen auch? Gibt es Aspekte, die noch fehlen? Wie geht es dir auf deinem Weg? Wenn du magst, teile deine Erfahrungen am Ende dieser Seite (deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht)!

Alles Liebe,
Sabrina

 

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24 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabrina,

    Seit vielen, vielen Jahren bin ich auf meinem Weg, bin durch so viele Tiefen gegangen, habe alles losgelassen, meine Eltern, meine Wahlfamilie, meinen Job, meine Freunde, war und bin total authentisch, kämpfe für das Gute, für Gerechtigkeit, finde sie aber kaum. Weiss manchmal garnicht mehr, ob ich nicht besser dort geblieben wäre, wo ich war. Weil ich seit 16 Jahren total in der Luft hänge und immer noch nicht weiß, wie es in meinem Leben weitergeht. Manchmal möchte ich mein Leben einfach beenden, weil der Weg so unsagbar schwer ist.

    Aber danke, schön zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meiner Suche.

    Lieben Gruss
    Wolfgang

    • Lieber Wolfgang,

      danke dir für deine Zeilen! Ich glaube nicht, dass der Weg immer hart und schwer sein muss. Vielmehr erlebe ich wechselnde Zeiten – der Freude, der Leichtigkeit, dann wieder Zeiten, in denen es herausfordernd ist, schwieriger geht. Zugleich kann ich immer mehr ins Vertrauen kommen und gehen. Dahin, dass ich nicht alles alleine tun muss, dass ich Dinge abgeben darf – und zugleich die Kraft und Macht habe die Schritte zu gehen, die gegangen werden wollen.

      So wünsche ich dir von Herzen alles Gute weiterhin auf deinem Weg,
      herzlich,
      Sabrina

  2. Liebe Cornelia,

    von Herzen Dank für diesen kleinen Impuls, dem ich wie in Trance gefolgt bin und mich mit der Herzensreise beschenkt habe. Bezeichnend finde ich, dass die Herzensreise in meinem Urlaub stattfindet, den ich zum ersten Mal seit langer Zeit zuhause verbringe. Es hat sich nicht ergeben, im außen eine Reise zu unternehmen. Und so folge ich dem Fluß und unternehme mit Gleichgesinnten eine Reise nach innen. Freude und Dankbarkeit.

    Ganz liebe Grüße
    Ruth

  3. Liebe Sabrina,
    gerade habe ich mich mit Deinem Geschenk selbst beschenkt. DANKE für diesen Impuls. Ich bin reif, eigentlich schon überreif und mehr denn je bereit zu springen.
    Meistens “arbeite” ich selbst an den Blockaden, manchmal begleitet von einem Buch. Die Ängste und Komplexe sind mir bekannt, aber auch die kreative, tolle Frau die nur darauf wartet endlich zu erblühen. Morgen wird wieder so eine ganz konkrete Situation kommen, da ich mich zwischen dem alten oder dem neuen Weg entscheiden muss (will). Es geht um das altbekannte Thema “Überleben oder Leben?” Meine Seele schreit nach Leben, aber die eingefahrenen Bahnen des Verstandes fordern ganz konkret Euros. Ich hoffe noch, daß mir das Leben diese Entscheidung erspart, aber ich weiß auch, daß eine eigen-willige Entscheidung mir mehr Kraft bringt.
    Ich freue mich auf den Weg mit Dir und der Gemeinschaft. Tränen kommen, ja es ist die Gemeinschaft die mein Herz berührt und Du hast ja so Recht damit, wenn Du sagst wie sehr andere Menschen uns auf dem oft einsamen Weg der Selbstfindung oder Schatzsuche stärken können.

    Herzliche Grüße,
    Cornelia.

    • Liebe Cornelia,

      wie schön, dass du bei der Herzenswegreise mit dabei sein wirst! Ja, es gibt diesen schönen Satz von Anais Nin: Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzhafter wurde, als das Risiko zu blühen.

      So wünsche ich dir von Herzen viel Klarheit für deine Entscheidung und freue mich nun erst einmal auf dich bei unserer Reise!
      Alles Liebe,
      Sabrina

      PS. Im ersten Jahr meiner Selbständigkeit habe ich das Buch Auf dem Herzensweg geschrieben und dafür diese zehn wunderbar-inspirierenden Frauen getroffen, die alle ihrem ganz eigenen Weg gefolgt sind. Damals habe ich gemerkt, wie wichtig solch nährender Wegproviant ist. Zu sehen: Der anderen ging es genauso auf dem Weg, auch sie ist all diesen Ängsten, Zweifeln und Herausforderungen begegnet – und zu spüren: Ja, all das ist Teil des Weges – war damals wie heute eine ungeheure Erleichterung für mich und unglaublich nährend noch dazu.

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